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Fortbildungsprogramme in der EU brauchen neue Wege, um die Erfahrungen der Lehrer_innen zu sammeln und auszutauschen. Eine Gruppe von fünf Fortbildungsorganisationen und der Berliner Senatsverwaltung für Bildung starten den Versuch für mehr Interaktion zwischen Lehrer_innen in der Weiterbildung.

 

Das Portfolio als Selbstbewertung und Bericht

Pro Lea will innerhalb sechs Fortbildungsmodulen mit Portfolios arbeiten. Diese Erfahrungsberichte in Papierform oder als Online-Inhalt über die Fortbildung sind sehr beliebt aufgrund ihrer Vielseitigkeit. Einerseits dienen sie den der Lehrer_innen zur Selbstbewertung des Moduls, an dem sie teilgenommen haben. Andererseits kann es anderen Lehrer_innen zur Verfügung gestellt werden und den Austausch von Erfahrungen ermöglichen. 2016 werden wir für Pro Lea Portfolios entwickeln, die dann 2017 zur Verwendung bereitstehen.

 

Den Zusammenhang zwischen Inklusion und Fortbildung neu denken

Die Fortbildung der Lehrer_innen ist oft zu getrennt vom schulischen Alltag. Die Fortbildungsanbietenden fokussieren sich eher auf pädagogischen Inhalte oder den Umgang mit neuen Technologien. Wichtig ist aber auch zu betonen, dass die Schule im Mittelpunkt eines komplexen Umfelds steht. Gerade für Berufsanfänger_innen kann eine Fortbildung ein Schutz vor Stress und Planungsproblemen darstellen.

Das Pro Lea-Team arbeitet insbesondere an der inklusiven Entwicklung der Schulen. Der Umgang mit Schüler_innen mit Lernbehinderungen verlangt gewisse Qualifikationen. Deshalb ist die Fortbildung ein günstiger Rahmen, um die Lehrer_innen über Inklusion aufmerksam zu machen. Dazu werden durch das Pro Lea Projekt verschiedene Module in Deutschland, Slowenien, den Niederlanden und Großbritannien organisiert.

 

Die Projektpartner

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