Die EU hat das Projekt Jugendwahl U18 mit 38.000 € unterstützt. Was war wichtig, um gefördert zu werden? Und warum hat sich das Projektteam dafür entschlossen?

 

Was ist die U18-Wahl?

 Das zeigt Ihnen Fluter-TV:

 

Um Projekte wie die U18-Wahl zu fördern hat die EU ein Budget von 17 Mio € pro Jahr in Deutschland. Über die Förderung entscheidet die Nationalagentur Jugend für Europa. Sie ist verantwortlich für die Umsetzung des EU-Programmes Erasmus+ JUGEND IN AKTION (2014 bis 2020) in Deutschland.

 

Jugend in Aktion: eine gute Quelle für europäische Partner

Anlässlich der bevorstehenden Europawahl 2014 und ermutigt aus den guten Erfahrungen zu den Bundestags- und Landtagswahlen in Deutschland hatte sich das U18-Netzwerk das Ziel gesetzt, erstmals die U18 auch zu einer Europawahl umzusetzen. Dazu gab es das Interesse die U18 Projektidee gleichzeitig in andere europäische Länder zu tragen und U18 Wahlen dort zu ermöglichen. Dafür wurden Fachkräftebegegnungen in den Partnerländern und ein Jugendaustausch durch das Berliner U18-Netzwerk organisiert. In Berlin fand kurz vor der Wahl einen Austausch zwischen Jugendlichen aus Spanien, Frankreich, Polen und Deutschland statt. Dabei wurde anlässlich der Europawahl 2014 mit "U18 goes Europe" in den Partnerländern die Wahl für europäische Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre unterstüzt.

Die EU-Förderung für Jugendprojekte eignet sich gut für die politische Bildung. Viele Projekte werden gefördert, um Kindern und Jugendlichen auf wichtige soziale und politische Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Wenn die Idee in andere europäische Länder übertragbar ist, lohnt es sich, an der Finanzierung von Jugend für Europa zu denken.

 U18 Kinder waehlen kleinerBild: u18.org

Das Erfolgsrezept: ein grandioses Netzwerk

2014 haben durch das Projekt 36.719 Kinder in 410 Wahllokalen wählen. Dieses Ergebnis wurde nur durch ein breites U18-Netzwerk ermöglicht. Viele engagierte Beteiligte vor Ort tragen zu einer Vernetzungsarbeit in dem großen Umfang bei! In zahlreichen Schulen, Jugendclubs, Sportvereinen, Bibliotheken, Jugendverbänden wie auch bei der katholischen Jugend haben jungen Menschen ihre Stimme zur Europawahl abgegeben.

Mit U18 gelingt es, junge Menschen darin zu unterstützen, Politik zu verstehen. Dazu gehört auch, Versprechen von Politikerinnen und Politikern kritisch zu hinterfragen. Kinder und Jugendliche bringen dabei ihre eigenen Interessen in die U18 Aktionen ein und lernen auch, selbst Antworten auf politische Fragen zu finden. U18 will junge Menschen ermutigen, sich in die Gestaltung ihrer Lebensumwelt einzubringen. Gleichzeitig werden Politikerinnen und Politikern die Anliegen der jungen Menschen näher gebracht.

U18goeseurope kleinBild: u18.org

Dadurch dass die U18-Wahl immer neun Tage vor den offiziellen Wahl ist, hatten Jugendliche die Gelegenheit, mit ihren Wahlergebnissen, wie auch in Politikertreffen ihre Wünsche, Rückmeldungen und Signale den Politikern mitzugeben. Auch die Kontakte und Treffen mit den echten Politikern sind ein weiterer Grund, warum das Projekt viele Unterstützer findet. Gute Beispiele dafür sind die EuropaRalley. Dazu machen junge Menschen selber ein Wahllokal an ihrer Schule und fiebern den Ergebnissen der U18 Wahl in der Wahlsendung entgegen.

Außerdem zeichnet sich "U18 goes Europe!" durch seine europäische Dimension aus. Die Besuche bei den Partnern vor Ort, das internationale Treffen in Berlin und die Wahllokale in Paris, Murcia, Madrid, Murcia, Słubice, Sulęcin und Kołobrzeg haben Jugend in Aktion überzeugt, das Projekt zu unterstützen.

 

 Sie werden auch von Europa gefördert:

 


Initiative zum Ehrgeiz für Fußball europaweit

jugendinitiativen c jfe kleinFoto © Jugend für Europa

 

  

Das Treffen junger Migrant_innen in Berlin

jugendbegegnung steffi lachnit kleinFoto © Steffi Lachnit

 
  

Jonas' Freiwilligendienst

evs jonas bartolom kleinFoto: Jonas Bartolomé

   

Sie haben eine Idee, die zu einer internationalen Initiative werden könnte? Bei der Partnersuche und den Förderantrag helfen wir Ihnen gerne! Zum Kontakt

 

Weitere Projektbeispiele finden Sie in unserer Gute Praxis, und auf der Webseite der Nationalagentur.

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