Am 04.04.2016 wurde die Vereinbarung für zwei Empfehlungen für internationale Bildung, innerhalb des Rahmenplans für 2030 unterschrieben. UNESCO-Präsident Stanley Mutumba Simataa und UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova unterschrieben hier die Recommendation on Adult Learning and Education und die Recommendation concerning Technical and Vocational Education and Training.

via UNESCO Institute for Lifelong Learning

Die Neubearbeitung dieser Schlüsselinstrumente antwortet auf die Anfrage von UNESCO-Mitgliedstaaten um diese besser an Bildungs-, soziale, ökonomische, kulturelle und politische Trends anzupassen. Die Empfehlungen wurden im November 2015, bei der 38. Sitzung der Generalkonferenz in Paris mit Begeisterung von den Mitgliedstaaten angenommen.
Es handelt sich hierbei um die aktuellsten und umfassendsten Tools für Entscheidungsträger, Berufstätige, Soziale Partner, die Zivilgesellschaft und andere Stakeholder in diesen beiden sich ergänzenden Bereichen. Sie sollen global angewandt werden um die Umformung und den Ausbau gerechter Lernmöglichkeiten für Jugend und Erwachsene anzuleiten.

Insbesondere die Umsetzung der Empfehlung für Erwachsenenbildung und das Bildungswesen (Recommendation on Adult Learning and Education, kurz: ALE) stößt die Stärkung ALEs an, da es die Leitprinzipien und einen verständlichen, intersektoralen Zugang zu seiner Förderung und Weiterentwicklung weltweit liefert. Die Empfehlung bezüglich technischer und beruflicher Bildung und Ausbildung (Technical and Vocational Education and Training, kurz: TVET) spiegelt neue Trends in diesem Bereich wieder, da sie integrierte und ganzheitliche Herangehensweisen an Bildung und Ausbildung liefert, welche die Förderung eines weiten Wissens-, Fähigkeiten- und Kompetenzspektrums für Arbeit und Alltag garantiert.

Die gleichzeitige Umsetzung beider Instrumente ist ein Ausdruck der hohen Prioritätsstufe des lebenslangen Lernens in der internationalen Gemeinschaft. Diese Instrumente zeigen die hohe Bedeutung von Möglichkeiten des lebenslangen Lernens, der Erwachsenenbildung und Bildung im Allgemeinen, der Entwicklung von Fähigkeiten für inklusives wirtschaftliches Wachstum, der Beschäftigung und ordentlicher Arbeit, der Verminderung von Armut, dem sozialen Wohlbefinden, der Gleichstellung der Geschlechter und von nachhaltig lernenden Gesellschaften.

Die genannten Instrumente sollen zeitnah angewandt werden, da sie wertvolle Mittel zur Unterstützung von Reformen in den Mitgliedstaaten zur Implementierung des Bildungsrahmenplans 2030 (Education 2030 Framework for Action) und die weiter gefasstere 2030 Agenda zur nachhaltigen Entwicklung ins Rollen bringen.

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